Johann Strauss: WIENER BLUT
5.- 16. AUG ´26

Wiener Blut – das ist Wiener Charme, Melodienrausch und eine Prise amouröser Turbulenz in drei Akten! Als "komische Operette" präsentiert dieses musikalische Kleinod den unverwechselbaren Stil des Walzerkönigs Johann Strauss (Sohn), kunstvoll zusammengefügt vom gewieften Kapellmeister Adolf Müller Junior. Das Libretto verfassten Victor Léon und Leo Stein.
Zwar war der betagte Strauss gesundheitlich nicht mehr imstande, ein neues Bühnenwerk zu komponieren, doch nach einigem Drängen ließ er sich überzeugen: Müller Jr. verwob über 30 Werke des Meisters – darunter unsterbliche Walzer wie „Wiener Blut“ und „Morgenblätter“, sowie die Polka schnell „Leichtes Blut“ – zu einem köstlichen Potpourri der Lebensfreude.
Die Handlung? Ganz wie es sich gehört: ein Feuerwerk der Gefühle rund um den charmanten Grafen Zedlau, der sich zur Zeit des Wiener Kongresses in ein Netz aus Verwechslungen und Affären verstrickt. Doch keine Sorge – wie es sich für eine Operette gehört, winkt am Ende das Happy End, mit Paaren, die sich wiederfinden und Herzen, die im Dreivierteltakt schlagen.
Nach der eher zurückhaltenden Premiere 1899 entwickelte sich „Wiener Blut“ ab der Neubearbeitung 1905 zum echten Publikumsmagneten – ein weltweiter Siegeszug, der bis heute anhält. Und nun, endlich, dürfen wir den gefeierten Maestro der Wiener Walzerseligkeit auf Schloss Tabor willkommen heißen – ein musikalischer Hochgenuss, den sich niemand entgehen lassen sollte!
Festspielbuffet
Der Auftakt zu Ihrem entspannten Operettenabend
Starten Sie Ihren Festspielabend ganz entspannt und genießen Sie vor der Vorstellung unser All-you-can-eat-Festspielbuffet vom Kollerwirt. Von 18:00 bis 20:00 Uhr erwartet Sie ein reichhaltige Auswahl an warmen und kalten Köstlichkeiten, die Sie nach Herzenslust genießen können. Lassen Sie den Alltagsstress hinter sich, stimmen Sie sich in gemütlicher Atmosphäre auf den Abend ein und freuen Sie sich auf ein unvergessliches Operettenerlebnis auf Schloss Tabor.
Spieldauer:
20:00 - 23:30 Uhr
Einlass auf das Festivalgelände:
Ab 18.00 Uhr
Die Gastronomie (Auswahl an kalten und warmen Speisen) hat ebenfalls ab 18.00 Uhr geöffnet.
Wir bitten um eine rechtzeitige Anreise und ersuchen Sie, ausreichend Zeit für die Ankunft einzuplanen, da aufgrund der Parksituation beim Schloss mit Gehzeiten zu rechnen ist. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
TERMINE 2026
Mittwoch, 5. August: Premiere Beginn: 20.00 Uhr |
Donnerstag, 6. August Beginn: 20.00 Uhr |
Freitag, 7. August Beginn: 20.00 Uhr |
Samstag, 8. August Beginn: 20.00 Uhr |
Sonntag, 9. August* Beginn: 20.00 Uhr |
Dienstag, 11. August Beginn: 20.00 Uhr |
Mittwoch, 12. August* Beginn: 20.00 Uhr |
Donnerstag, 13. August Beginn: 20.00 Uhr |
Freitag, 14. August Beginn: 20.00 Uhr |
Samstag, 15. August Beginn: 20.00 Uhr |
Sonntag, 16. August* Beginn: 20.00 Uhr |
* - 20 % Seniorenrabatt
Das brauchen wir für den Abstand
Das brauchen wir für den Abstand
Leading Team
Rita Sereinig - Regie, Konzept, Idee

Rita Sereinig erhielt ihre Ausbildung in Gesang, Tanz und Schauspiel in Wien und New York. Seither konnte sich die gebürtige Wienerin erfolgreich als Regisseurin, Choreografin und Darstellerin etablieren. Als vielseitige Darstellerin stand sie in zahlreichen Großproduktionen auf der Bühne, darunter in „Elisabeth“, „West Side Story“, „Mamma Mia!“, „Ich war noch niemals in New York“, „Ghost – Nachricht von Sam“, „Cabaret“ und „The Producers“. Auch in „Footloose“, „Die Hexen von Eastwick“, „Der Mann von La Mancha“, „Der Zauberer von Oz“, „Carousel“, „My Fair Lady“, „Jesus Christ Superstar“ und „I am from Austria“ stellte sie ihr Können unter Beweis.
Zeitgleich prägte sie von 2020 bis 2025 als künstlerische Leiterin maßgeblich das Profil des Wiener Kulturzentrums Das Vindobona. Ihr kreatives Schaffen hinter den Kulissen umfasst ein ebenso breites Spektrum: Zu ihren bisherigen Inszenierungen zählen u. a. „Aladdin“ und „Camp Rock“ (Wiener Stadthalle), „Saison in Salzburg“ (Lehár Festival Bad Ischl), „13 - Das Musical“ (Gasometer Wien), „Hells Bells“ und „Fly me to the moon“ (Sommerspiele Melk) sowie „Hello, Dolly!“ (Gandersheimer Domfestspiele).
Weiteren Regiearbeiten wie „Culinarical“ (Das Vindobona), „Musical Revolution“ (Frankfurt), „Magical Sing Along“ (Showslot Tour) und „Bring it on“ (MUK Theater) folgten die Produktionen „Merci Cherie“, „Sophie Scholl – Die Weiße Rose“ und „I love you, you’re perfect, now change“ am Stadttheater Mödling. Nach „Die große Robert Stolz Revue“ (Schloss Tabor), „Samt & Seide“ (Theater Akzent) und „Die Tagebücher von Adam und Eva“ (Theater Hof) übernimmt sie im Herbst 2026 die Regie für die Tournee-Produktion „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Ein ganz persönliches Highlight folgt mit der Rückkehr an das Schloss Tabor, wo Rita Sereinig ihre ganz eigene Neuinszenierung von „Wiener Blut“ auf die Bühne bringt.
Max Niemeyer - Textbuch

Max Niemeyer wurde in Verden an der Aller geboren. Bereits als Kind entdeckte er seine Leidenschaft für das Theater. Da verwunderte er es wenig, als er nach der Schule eine Ausbildung an der Stage School in Hamburg begann. Bereits während des Studiums wirkte er an diversen Theater- und Musical-Produktionen mit. Mit dem Abschluss in der Tasche folgte ein Engagement als Swing bei MOZART! Von da an ging es für den Musical-Darsteller Schritt auf Schritt.
Als Swing und Cover Alfred war Max in Stuttgart in Roman Polanskis TANZ DER VAMPIRE zu sehen. In der anschließenden Hamburger Inszenierung spielte er den Alfred alternierend. Mit der Show MAGIC DANCING MUSICALS ging Max Niemeyer 2006 bis 2007 auf Deutschlandtournee. Als Solist trat er auch für MUSICAL FIEBER auf. Auch diese Show tourte durch die Republik.
Anschließend wurde Niemeyer in der österreichischen Hauptstadt sesshaft: Von 2008 bis 2014 folgten mehrere Produktionen am Raimund Theater Wien. Max spielte hier im Ensemble von REBECCA, als Swing bei RUDOLF und ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK sowie von 2012 bis 2014 in ELISABETH. Bei den Wiener Festwochen arbeitete er außerdem als Product Manager für die Welturaufführung der Oper „Join!“ Beim Festival Styriarte stand er für THE FAIRY QUEEN auf der Bühne. Bei den österreichischen Karl May Festspielen in Winzendorf gab er den Old Shatterhand.
Im Jahr 2014 kam Max an seinen Studienort Hamburg zurück und gehörte als Swing zum Team von DAS PHANTOM DER OPER. Nach dem Umzug nach Oberhausen blieb er dem Musical treu – und übernahm die Rolle des Raoul sowie das Cover Phantom.
Max Niemeyer ist nicht nur ausgebildeter Musical-Darsteller, er hat zudem eine Ausbildung zum Marionettenspieler abgeschlossen. Die absolvierte er am Marionettentheater Schönbrunn in Wien.
Peter Sommerer - Musikalische Leitung / Dirigent

Der österreichische Dirigent Peter Sommerer ist seit Beginn des Jahres 2021 Chefdirigent und künstlerischer Leiter der Sächsischen Bläserphilharmonie, die für die erste gemeinsame CD Einspielung “La Valse” (Hänssler classic) mit dem “Opus Klassik” als Ensemble des Jahre 2023 ausgezeichnet wurde.
Neben seiner Verpflichtung bei diesem in Deutschland einzigartigem Orchester, ist er auch international als Gastdirigent gefragt. So gab er zu Beginn der Spielzeit 2019/20 mit dem Orquesta Sinfónica de la Universidad de Guanajuato Bucheon Philharmonic sein gefeiertes Debüt in Mexiko. Von 2012-2019 war Peter Sommerer Generalmusikdirektor des Landestheaters Schleswig-Holstein.
Sein Debut in Süd-Korea mit dem Bucheon Philharmonic Orchestra war der Beginn seiner vermehrten Tätigkeit in Asien. Darüber hinaus führen ihn künftige Einladungen nach Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und Griechenland.
Für das Plattenlabel „hänssler“ dirigierte Peter Sommerer bereits das Schleswig-Holsteinische Sinfonieorchester, eine CD Produktion mit skandinavischer Musik ist im Sommer 2019 erschienen.
Seine Vielseitigkeit unterstreichen darüber hinaus Opernproduktionen wie Ligetis „Le Grand Macabre“, Puccinis „Manon Lescaut“, Donizettis „Lucia di Lammermoor“, Hindemiths „Cardillac“, Verdis „La Traviata“, Alban Bergs „Lulu“, Massenets „Don Quichotte“ oder Bizets „Carmen“.
Innovative und abwechslungsreiche Konzertprogramme, von klassisch-symphonisch bis „Cross-Over“, haben neue Publikumssegmente erschlossen und sind Ausdruck seines umfassenden Repertoires.
Er dirigierte unter anderem die Königliche Kapelle Kopenhagen, am Opernhaus Zürich, die Hamburger Symphoniker, Bucheon Philharmonic Orchestra, das Philharmonische Orchester Graz, das Austro-Iranian Symphony Orchestra Teheran, die Brandenburger Symphoniker, die Lübecker, Magdeburger und Jenaer Philharmonie, die Süddänische Philharmonie, sowie auch regelmäßig in den USA und in Kanada.
Sein Anliegen, den musikalischen Nachwuchs zu fördern, findet Ausdruck in der Übernahme der künstlerischen Leitung der „Jungen Philharmonie Brandenburg“ zu Beginn der Saison 2018/19. Darüber hinaus gründete er die „Symphonic Youngsters, die Ihre „Sommer-Akademie” in einer Busgarage abhielten.
Peter Sommerer ist auch als Dozent für Orchesterleitung tätig, zunächst an der Musikhochschule Lübeck, seit Sommersemester 2022 an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ Leipzig.
Prägend war die Zeit von 2002 bis 2005 als ständiger Assistent von Michael Boder, was ihn unter anderem an Häuser wie die Wiener Staatsoper, Sächsische Staatsoper Dresden, Deutsche Staatsoper Berlin und an das Nationaltheater München führte. Bei den Salzburger Festspielen 2004 war er ebenfalls als musikalischer Assistent tätig. Während dieser Zeit erwarb sich Peter Sommerer ein umfangreiches Repertoire an Opern von Richard Wagner und Richard Strauss.
Hans Kudlich - Bühnenbild

Studierte nach einigen Semestern Germanistik und Theaterwissenschaften am Mozarteum Salzburg Bühnen- und Kostümbild.
Er begann seine Laufbahn als Assistent am Burgtheater und in der freien Theaterszene in Wien. Während der Intendanz von Michael Schottenberg stattete er über 70 Produktionen am Volkstheater aus und koordiniert seit 2005 Logistik und Technik des Volkstheaters in den Bezirken. 2014 erhielt er den Nestroy für sein Bühnenbild zu „Woyzeck“.
Gleichzeitig arbeitet er leidenschaftlich für Oper und Musical an vielen verschiedenen Häusern, so zB in St Gallen mit „Miss Saigon“ und „Tanz der Vampire“, Stuttgart, Hamburg und Berlin mit „ Ghost“, Freiburg und Dresden mit Kurt Weills „ One Touch of Venus“ Leipzig, Dortmund, Düsseldorf, Kiel mit „Sweeney Todd“, an der Oper Graz mit „Guys and Dolls“, an der Oper in Sofia mit “Les Miserables“ und am Musiktheater Linz mit „The Wiz“ , „Ragtime“ oder „In 80 Tagen um die Welt“, das 2017 mit dem Deutschen Musicalpreis für das beste Bühnenbild ausgezeichnet wurde.
An den Wiener Bühnen arbeitet er in der Volksoper, im Volkstheater, am Raimundtheater, dem Theater an der Wien, dem Theater in der Josefstadt . Zuletzt war im Sommer 2025 in der Oper Klosterneuburg „Tosca“ in seinen Bühnenbildern zu sehen.
Die Bühnengestaltung des Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker trägt ebenso seine Handschrift wie das Opern Air der Wiener Staatsoper.
Hans Kudlich unterrichtete viele Jahre am Max Reinhardt Seminar Szenografie und Bühnengestaltung.
Sabine Arthold - Choreografie

Die gebürtige Wienerin ist seit vielen Jahren erfolgreich als Choreografin für namhafte Theaterhäuser im gesamten deutschsprachigen Raum tätig. Zu ihren Arbeiten zählen u. a. “West Side Story“ an der Oper Bonn, „Jesus Christ Superstar“ und „Die schöne Helena“ am Theater St. Gallen, „Rebecca“ für das Domplatz/OpenAir Magdeburg, „Sunset Boulevard“ an der Bühne Baden, „Anatevka“ und „My Fair Lady“ am Theater Magdeburg, „Evita“, „Footloose“ und „Kiss me Kate“ am Staatstheater Darmstadt, „Zorro“, „Carmen“ und „Drei Musketiere“ für den Musicalsommer Winzendorf, „Der Vogelhändler“ und „Carmina Burana“ für das Stadttheater Klagenfurt sowie „Die lustige Witwe“, „Sissy“ und „Die schöne Helena“ für die Festspiele auf Schloss Tabor und zuletzt „Young Frankenstein“ für die Oper Bonn und „Maria de Buenos Aires“ an der Wiener Kammeroper.
Julia Klug - Kostüme

Julia Klug ist freischaffende Kostümbildnerin, sie lebt in Wien und Berlin.
Ihren Abschlussund studierte dann Textil- und Flächendesign an der Kunsthochschule Weißensee bei Tristan Pranyko. Weiters studierte sie Afrikanistik und Kunstgeschichte mit Bildungsaufenthalten in Ghana und Marokko. Sie Sie gestaltet Kostümbilder für Theater, Oper und Film u.a. für Theater der Jugend, Rabenhoftheater, Sommerspiele Melk, Musiktheater Linz, Stadttheater Klagenfurt, Theater Vorpommern, Landesbühne Nord, Hessisches Landestheater Marburg, Brandenburger Theater und Vorarlberger Landestheater.
Renate Wutte - Maske

Mit ihrer Ausbildung zur Friseurin und Perückenmacherin bewarb sich Renate Wutte bei den österreichischen Bundestheatern in Wien. Dort erhielt sie durchgehende Engagements als Theaterfriseurin an der Staatsoper, im Burgtheater und in der Volksoper Wien. Von 1989-1990 war sie in der Perückenmacherwerkstätte der österreichischen Bundestheater tätig. 1990-1996 folgte ein Dienstverhältnis als Maskenbildnerin am Burgtheater. 1996 zog sie nach Kärnten und arbeitete freiberuflich. Es folgten Produktionen, Werbeveranstaltungen, Foto-Shootings, Herstellung von historischen Perücken und Haarteilen, die Leitung der Eberndorfer Sommerfestspiele, Ossiacher Opernfestival und von 2009-2014 wurde sie stv. Leiterin/Maske des Lehar Festival in Bad Ischl. Ab 2010 ging sie unter Vertrag an das Stadttheater Klagenfurt. Seit 2014 ist sie dort stv. Leiterin der Abteilung Maske. Bei den Festspielen auf Schloss Tabor übernahm Sie bereit für "Sissy" und "Die schöne Helena" die Leitung in Maske.
Orchester: Junge Philharmonie Brandenburg
Kaum zu glauben: eines der führenden Jugendsinfonieorchester Deutschlands ist 30! Sieht aber jünger aus, weil stets nur Jugendliche zwischen 13 und 24 mitspielen. Und kann sich hören lassen, auch international. In intensiven Probenphasen mit prominenten Profis erschließt es sich immer neues Repertoire. Ständiger Dirigent der Jungen Philharmonie Brandenburg ist der Österreicher und letztjährige Opus-Klassik-Preisträger Peter Sommerer. In drei bis vier jährlichen Probenphasen erarbeitet das Landesjugendsinfonieorchester der deutschen Hauptstadtregion sinfonische Programme und tritt regelmäßig in Brandenburg, Berlin und weit darüber hinaus auf. Mit seinen Projekten wie den Neujahrskonzerten im Berliner Konzerthaus konnte das Orchester in den letzten Jahren große Erfolge feiern. Viele ehemalige Mitglieder der Jungen Philharmonie Brandenburg spielen heute in renommierten Orchestern.
Namhafte Dirigenten wie Sebastian Weigle, Yoel Gamzou, Georg Fritzsch, Mark Rohde und Erich Polz und Solisten wie Claudio Bohórquez, Dorothee Oberlinger, David Orlowsky, Rebekka Markowski und Daniel Barenboim musizierten bereits mit der Jungen Philharmonie Brandenburg. Mehrere Rundfunkaufnahmen und CD-Einspielungen dokumentieren über die Jahre die künstlerische Entwicklung des Orchesters. Eine künstlerische Partnerschaft besteht mit den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci. Zuletzt konzertierte das Orchester dort unter der Leitung des Münchner Barockspezialisten Rüdiger Lotter. Partnerschaften verbinden das Orchester mit Jugendsinfonieensembles in Finnland und Israel. Das Orchester der Komischen Oper Berlin ist das Patenorchester der Jungen Philharmonie Brandenburg. Mitglieder dieses herausragenden Klangkörpers betreuen die Probenarbeit in den verschiedenen Stimmgruppen, auch bei der diesjährigen Benatzky-Produktion auf Schloss Tabor. Seit 2007 ist die Junge Philharmonie Brandenburg ständiges Festivalorchester im Sommer auf Schloss Tabor.
Orchester Management: Vincent-Winnetou Sosa
Solisten
Friederike Meinke

Die Sopranistin studierte Gesang in Dresden und Leipzig und sammelte früh Erfahrungen, u.a. bei den Salzburger Osterfestspielen und im Sächsischen Staatsopernchor. 2016-2023 war sie an der Komischen Oper Berlin, wo sie auch solistische Partien übernahm, und ist seit 2024 an der MuKo Leipzig engagiert, wo sie zuletzt als Sylva Varescu in DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN und Rosalinde in DIE FLEDERMAUS das Publikum begeisterte. 2025/26 debütierte sie zudem als Königin der Nacht in DIE ZAUBERFLÖTE in Radebeul.
Weiters wurde Friedrike bereits mehrfach ausgezeichnet.
2022/23 wurde sie beim Bundeswettbewerb Gesang als „Opernnachwuchs des Jahres“ geehrt, 2024 gewann sie den Johann-Strauß-Wettbewerb und 2025 holte sie beim Heinrich-Strecker-Gesangswettbewerb in Baden bei Wien den ersten sowie einen Sonderpreis.
Michael Heim

Der österreichische Tenor kommt aus Thüringen in Vorarlberg und studierte zunächst Musik als Lehramt. Gesang studierte Michael Heim bei Nicolai Gedda, Franzisco Araiza und KS Irmgard Boas in Dresden. Seine wichtigsten Partien sind heute Siegfried, Tannhäuser, Max, Florestan, Paganini, Graf Tassilo, Gabriel von Eisenstein, Graf Balduin.
Die wichtigsten Bühnen, an denen Michael Heim singt, sind das Opernhaus Zürich, die Staatsopern Hamburg, Stuttgart, Frankfurt, Köln, München, Bologna, die Osterfestspiele Baden-Baden, Salzburger Festspiele, Bregenzer Festspiele, das Lincoln Center New York, die Philharmonien Essen, Köln, Berlin, das Konzerthaus Berlin u.a.
Er arbeitete bereits mit folgenden Dirigenten zusammen: Kent Nagano, Kurt Masur, Peter Schreier, Gianandrea Noseda, Axel Kober, Kirill Petrenko, Oksana Lyniv, Ralf Weikert, Vladimir Jurowski, Herbert Mogg, Franz Bauer-Theussel, und Alfred Eschwé.
Christian Tschelebiew

Christian Tschelebiew wurde 1966 in Stuttgart geboren und studierte an der dortigen Staatlichen Hochschule für Musik. Er war festes Ensemblemitglied an der Komischen Oper Berlin, an den Staatstheatern von Mainz und Augsburg sowie in Erfurt, Gießen und Luzern.
Gastverträge führten ihn zu den Salzburger und Bayreuther Festspielen, zum Lucerne Festival, an den Opernhäusern von Stuttgart, Wiesbaden, Darmstadt, Hannover, Mannheim, Leipzig, Barcelona, Reykjavik, Minsk, Sofia, etc…
Zu seinen über 120 Partien gehören unter anderem Figaro, Leporello und Don Giovanni, Filippo II, Baron Ochs, Herzog Blaubart, Scarpia, Klingsor, Pizarro, Kaspar, Mephisto, Escamillo, Don Paquale, Dulcamara usw.
Es arbeite mit Dirigenten wie Christian Thielemann, Kiril Petrenko, Ralf Weikert, Phillippe Jordan, Sebastian Weigle, Andris Nelsons und Regisseuren wie Stefan Herheim, Peter Konwitschny, Hans Neuenfels, Barry Kosky, Andreas Homoki und Lydia Steier.
(Er geht auch einer „seriösen“ Tätigkeit nach und ist Kopf der Crountyband THE HORSEVILLE RANGERS)
Lena Stöckelle

Die Wiener Sopranistin Lena Stöckelle erhielt ihre Ausbildung an der MDW bei Prof. Julia Bauer-Huppmann und Prof. Martin Vacha. Während ihres Studiums verbrachte sie ein Erasmussemester in Bologna am Conservatorio G.B. Martini. Den Lehrgang Klassische Operette absolvierte Lena Stöckelle bei Prof. Wolfgang Dosch an der MUK.
Auf Bühnen der Operettenwelt war sie u.a. als Nadina (Der Schokoladensoldat), Annina (Eine Nacht in Venedig), Valencienne (Die lustige Witwe), Adele (Die Fledermaus), Luise (Die stumme Serenade) und Lisa (Gräfin Mariza) zu sehen. Außerdem trat sie in Opernproduktionen u.a. bereits als Zerlina (Don Giovanni), Gilda (Rigoletto), Amore (Orfeo ed Euridice, Gretel (Hänsel und Gretel), Lucy (The Telephone), und Susanna (Le Nozze di Figaro) auf. Lena Stöckelle ist Preisträgerin des Strecker-Wettbewerbs in der Sparte Oper/Operette.
Verena Barth Jurca

Verena Barth-Jurca wurde in Sibiu (Rumänien/ Siebenbürgen) geboren und wuchs in Nürnberg auf. Ihr Studium für Sologesang schloss sie an der Musik und Kunst Universität Wien mit Auszeichnung ab. Darüber hinaus genoss sie eine umfassende Tanzausbildung. Gast-Engagements führten sie u. a. an die Wiener Staatsoper (Kinderoper), an das Staatstheater Nürnberg, an die Oper Dortmund, an das Staatstheater Meiningen sowie an das Tiroler Landestheater Innsbruck. Besonders die Operette liegt Verena am Herzen. So war sie bereits zweimal bei den Seefestspielen Mörbisch zu erleben – als Ciboletta in Eine Nacht in Venedig sowie als O Lia San in Viktoria und ihr Husar. Auch mit dem Lehár Festival Bad Ischl ist sie eng verbunden und wurde dort für ihre besonderen künstlerischen Leistungen mit dem „Lehár Kristall“ ausgezeichnet. Darüber hinaus war sie bereits in zahlreichen Partien an der Bühne Baden zu erleben. An der Musikalischen Komödie der Oper Leipzig war die vielseitige Sopranistin vier Spielzeiten lang festes Mitglied des Solisten-Ensembles und interpretierte dort ein breites Repertoire von Oper über Operette bis hin zum Musical. Zu ihren wichtigsten Partien gehören: ADELE in Die Fledermaus, ELIZA in My fair Lady und MARIA in West Side Story.
Martin Mairinger

Der lyrische Tenor begann seine musikalische Laufbahn als Solist bei den Altenburger Sängerknaben. Nach seinem Schulabschluss absolvierte er das Masterstudium für Sologesang und Lied/Oratorium an der Musik und Kunstuniversität Wien (MuK) mit Auszeichnung. Meisterkurse bei Robert Holl, Michael Schade, Julius Drake, Graham Johnson, Roger Vignoles und Angelika Kirchschlager rundeten seine Ausbildung ab. Derzeit wird Martin Mairinger von Gerhard Kahry stimmlich betreut. Er war in führenden Häusern Österreichs, unter anderem dem Wiener Musikverein, dem Konzerthaus Wien, dem Theater an der Wien, dem Burgtheater u.a. zu erleben. Martin Mairinger führten Opern-, Operetten-, Musical- und Schauspielrollen sowie Konzerte in Länder wie die Schweiz, nach Deutschland, Frankreich, Italien und in die Niederlande, nach Spanien, Portugal, Dänemark, Belgien, Israel, Zypern, Griechenland sowie nach Südafrika, China und Japan. Seit Dezember 2025 ist der Tenor fixes Mitglied im Chor der Volksoper Wien. Sein breitgefächertes Repertoire erstreckt sich von Barock bis hin zu Musik zeitgenössischer Komponisten.
Horst Lamnek

Der Wiener Bassbariton sang zuletzt den 5. Juden (Salome) an der Mailänder Scala und in Valencia, Sagrestano (Tosca) bei der Oper Klosterneuburg, Billy (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny) in Reggio Emilia sowie Frank und Frosch (Die Fledermaus) in Frankreich, Österreich und Japan. Er studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien mit Auszeichnung. Nach dem Internationalen Opernstudio Zürich war er Ensemblemitglied am Theater Ulm und an der Komischen Oper Berlin. Als freischaffender Künstler gastierte er u. a. an der Mailänder Scala sowie an Opernhäuser in Leipzig, Turin, Rennes, Toulon, Tokyo und Auckland. Sein Repertoire umfasst Partien wie Leporello, Don Alfonso, Bartolo, Don Magnifico, Dulcamara, La Roche, Klingsor sowie Rollen in zeitgenössischen Werken. Als Konzert- und Liedsänger trat er u. a. im Wiener Konzerthaus, der Berliner Philharmonie und beim Festival de Pâques in Aix-en-Provence auf.



