SISSY – Operette von Fritz Kreisler

4.- 15. AUG ´22
 

 

Am 23. Dezember 1932 fand am Theater an der Wien die umjubelte Uraufführung von SISSY statt. Das Stück war ein Riesenerfolg und wurde fast 300-mal en-suite gespielt. 1955 verfilmt, wurde das Stück, mit Romy Schneider in der Hauptrolle, zu einem der größten Erfolge in der Filmgeschichte.

Libretto: Brüder Ernst & Hubert Marischka, basierend auf dem Lustspiel „Sissy’s Brautfahrt“ von Ernst Décsey und Gustav Holm.

Szenische Freilichtaufführung auf Schloss Tabor in Neuhaus am Klausenbach, einem der schönsten romantischen Plätze des Burgenlandes.

Termine

Premiere: 4. Aug ´22
Wiederholungsaufführungen: 5., 6., 7., 10., 12., 13. und 15. Aug ´22
Vorstellungsbeginn: 20:00 Uhr
Vorstellungsende: 23:00 Uhr

 

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Leading Team

Regie und Bühnenbild: Stephan Grögler

In Bern geboren, besucht Stephan Grögler Geigestunden bevor er in der Hochschule von Wien Opernregie studiert. Von 1995-98 ist er Hausregisseur an der Opéra National de Lyon. Seitdem zeichnet er für seine eigenen Inszenierungen und die Bühenbilder verantwortlich:

La Bohème, La Traviata, La Sonnambula, Don Pasquale, Cenerentola, Tancredi, La Cambiale di Matrimonio, Il Barbiere di Seviglia, Le Nozze di Figaro, La Finta Giardiniera, L’Anima del Filosofo, Der Zwerg, Der Kaiser von Atlantis, Herzog Blaubart, The Beggar’s Opera, The Rape of Lucretia, The Turn of The Screw , Samson et Dalila, Cendrillon, Roland, Die Lustige Witwe, Orphé aux Enfers, Die Dreigroschenoper …für die renomierten Opernhäuser wie: die Festspiele von Santa Fe USA, Teatro Communale di Bologna, Bari, Lecce, San Carlos di Napoli, la Monnaie de Bruxelles, Le Grand Théâtre de Genève, l’Opéra-Comique de Paris et l’Opéra de Versailles, Le Grand Théâtre du Luxembourg, l’Opéra National de Lyon et Nancy, l’Opéra de Marseille, Montpellier, Avignon, Caen, Dublin und von Jerez, Valencia, im Künstlerhaus Wien, Landestheater Salzburg, Marinskj St Pétersbourg, Bayrische Staatsoper, Wiener Staatsoper, Opéra National d’Athènes, NCPA Beijing.

Er arbeitet mit Künstlern wie: Nathalie Dessay, Julia Migenes, Patrizia Ciofi, Roberto Alagna , Christophe Rousset, Antonio Florio, Valery Gergiev, Karl Lagerfeld, Fernando Botero.

Seine Leidenschaft und sein Engagement für die Vielfalt und den Reichtum der zeitgenössischen Musik veranlasst ihn auch viele Inszenierungen und Uraufführungen von zeitgenössischen Komponisten zu schaffen: Die Weisse Rose von Udo Zimmermann, La Mort de Socrate von Gracianne Finzi mit einem Libretto von Jean-Claude Carrière, Eight Songs for a Mad King und Miss Donnithornes Maggot von Peter Maxwell Davies, Exercises de Conversation von José Evangelista mit Texten von Ionesco, zwei Opern von Pascal Dusapin Niobe und Medeamaterial,… est si Bacon, Gulliver, Les Aveugles von François Cattin  sowie L’amour Coupable vom Komponisten Thierry Pécou.

Sein Engagement für die Ausbildung junger Sänger ist ein weiteres Tätigkeitsfeld von Stephan Grögler, für welches er öfters Produktionen in Zusammenarbeit mit der Nationaloper Paris Bastille, der Nationaloper Peking, L’Abbaye d’Ambronay, der Haute École de Musique de Genève, der Fondation Royaumont, der Opéra National de Lyon, dem Grand Théâtre de Genève, dem Festival d’Aix en Provence, Pavia, Freiburg, Bern, Sion, Brig und mehrere Projekte mit La jeune Opéra Compagnie (La Chaux-de-Fonds) realisiert.

Im Jahr 2010 gründete er operAct, eine autonome Struktur für die Produktion von Live-Vorstellungen, in der er um das Ausdrucksfeld zu erweitern und die Produktion von Musikperformances zu «reoxygenieren» mit Künstlern aus anderen Disziplinen, zeitgenössischer Kunst, neuen Technologien und Mode zusammenarbeitet. Mit diesem synästhetischen Ansatz und der Inbesitznahme und Verwandlung äußerst verschiedener Spielorte will Stephan Grögler ein neues und neugieriges und möglichst breitgefächertes Publikum gewinnen. Er erarbeitet Pierrot Lunaire Kabarett 30 mit Daan Roosegaarde und Julia Migenes, Die Weisse Rose (Zimmermann), Sefarad’s mit Thierry Pécou, Roy Krejberg, le Groupe Dune, as ob (Musik im Konzentrationslager Theresienstadt) mit I Salonisti, Kouples mit Charles Carcopino und für das junge Publikum Sortilèges und Carafons (mehr als 120 Vorstellungen und 10. 000 Zuschauer in Frankreich).

In Vorbereitung: Das schlaue Füchslein mit Arne Quinze und Roy Krejberg / 3 Operetten (Gimenez, Offenbach, Kreisler) mit I Salonisti.

Stephan Grögler wird auch oft von großen Firmen wie Van Clef & Arpels, Cartier in Paris, New York Wien, Genf oder Los Angeles angefragt, die Inszenierungen ihrer großen Eventveranstaltungen zu realisieren. Dazu gehören, um das Ausdrucksfeld zu erweitern und die Produktion von Musikperformances zu «reoxygenieren» das in Szene setzen von Modeschauen und die Vorstellung der neuen Kollektionen. Für das Fürstentum von Monaco hat er schon dreimal den berühmten Bal de La Rose inszeniert.

Dabei arbeitete er mit  Künstlern wie: Lambert Wilson, Carla Bruni, Naomi Cambell, Shirley Bassey, Marianne Faithfull, Jane Birkin, Nicole Croisille, Patric Poivre d‘ Arvor, Charles Berling u.v.a.m.

Nächstens wird er an der Pekinger Nationaloper NCPA sowohl die Premiere der chinesischen Kinderoper «Schneewittchen» als auch die Wiederaufnahme von «Les Contes d’Hoffmann» mit Pinchas Steinberg auf die Bühne bringen. Er bereitet auch die operAct-Produktion von «3 Opéretten» für eine Tournee in der Schweiz und Frankreich sowie die Uraufführung von «Monstres» von Alexandros Markeas und Pierre Senges und mit Dominique Pinon und Opus 333 vor.

Musikalische Leitung: Erich Polz

Der österreichische Dirigent Erich Polz hat im Sommer 2022 die musikalische Leitung der Operette „Sissy“ von Fritz Kreisler beim Festival auf Schloss Tabor im Südburgenland inne, wo er im vergangenen Jahr mit der „Lustigen Witwe“ von Franz Lehár großen Erfolg hatte. Zukünftige Engagements umfassen Konzerte bei den Spielfelder Kulturtagen mit Werken von Bach, Mozart und Bartók, ebenso wie die Neujahrskonzerte des dänischen Odense Symphony Orchestra zum Jahreswechsel 2022-23, die nach Corona-bedingten Absagen nun endlich stattfinden können.

Ebenfalls abgesagt wurde eine Serie von Sinfoniekonzerten mit Werken von Respighi und Brahms mit der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford im Mai 2020, die man ihm nach einer vielbeachteten CD-Produktion mit Werken von Schostakowitsch und weiteren Konzerten mit dem Orchester im Frühjahr 2019 angeboten hatte.

Höhepunkte der vergangenen Jahre waren u.a. das Neujahrskonzert 2017 des Symphonieorchesters St. Gallen (CH), Konzerte mit dem „Orchester recreation“ Graz, die Neujahrskonzerte 2018 und 2019 des Haydn Orchesters von Bozen und Trient, Konzerte mit dem Philharmonischen Orchester Gießen, dem Kurpfälzisches Kammerorchester Mannheim (DE) und dem Orchester der Tiroler Festspiele Erl. Im Sommer 2018 debütierte er mit Glucks Oper „I Cinesi“ beim renommierten Festival „Styriarte“ in Graz.

Weitere Engagements umfassten auch verschiedene Positionen als Assistenzdirigent, u.a. mit dem „Orchester recreation“ in Graz. Eine prägende Phase für den jungen Dirigenten war seine Zeit bei den Tiroler Festspielen Erl, wo er sowohl Assistenzdirigent als auch Chordirektor für den legendären „24h-Ring“, „Die Meistersinger von Nürnberg“, „Tristan und Isolde und den „Lohengrin“ war. Andere Assistentenpositionen führten ihn zu Produktionen von „“Parsifal“, Verdis „La Traviata“, „Il Trovatore“, „Rigoletto“ und Mozarts „Don Giovanni“.

In den Jahren 2011 und 2012 ermöglichte ihm ein Dirigierstipendiat beim Gustav Mahler Jugendorchester Dirigenten wie Sir Colin Davis, Daniele Gatti und David Afkham über den Zeitraum mehrerer Touren zu assistieren.

Erich Polz ist Chefdirigent von MODUS 21, einem in Wien beheimateten Kammerorchester, welches er 2013 gründete und das sich aus Mitgliedern aus ganz Europa zusammensetzt. Von 2012 bis 2017 war er Chefdirigent der „Wiener Konzertvereinigung“.

Sein Bachelor- und Masterstudium absolvierte er in der Klasse von Prof. Georg Mark am Konservatorium der Stadt Wien in beiden Fällen mit Auszeichnung nach Diplomkonzerten mit dem Symphonieorchester des Konservatorium Wien und den Bratislava Symphonikern.

Kostüme: Anna-Sophie Lienbacher

Geboren in Wien. Ausbildung in der Meisterklasse der Modeschule Herbststraße in Wien und an der University of Arts London. Erste Engagements als Kostümassistentin an der Wiener Staatsoper, der Wiener Volksoper, der Wiener Kammeroper. Assistentin der Gewandmeisterin bei den Tiroler Festspielen Erl. Seit 2016 als Kostümbildnerin tätig: Volksoper Wien, Neue Oper Wien, Anton Bruckner Privatuniversität, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Festspiele auf Schloss Tabor für Produktionen wie „Die Zauberflöte“, „Der Barbier von Sevilla“, „Martha“, „Die lustige Witwe“, „Werther“... in der Regie von Brigitte Fassbaender, Helen Malkowsky u.v.m. Zuletzt Kostümbild der Klangwolke 2021 unter der Regie von Robert Dornhelm, Schoenberg in Hollywood an der Volksoper Wien und A Midsummernights Dream an der Oper Frankfurt.

Choreografie: Sabine Arthold

Sabine Arthold wurde in Wien geboren. Ihre tänzerische Ausbildung in Ballett-, Jazz- und Stepptanz erhielt sie im Zuge ihrer Musicalausbildung am Performing Center Austria in Wien, in den Pineapple Studios in London sowie im Broadway Dance Center in New York City. Dem folgte eine internationale künstlerische Laufbahn als Tänzerin und Sängerin. Sabine Arthold ist seit vielen Jahren als Choreographin für namhafte Theaterhäuser im gesamten deutschsprachigen Raum erfolgreich tätig.

IN VORBEREITUNG:
2021 DER VOGELHÄNDLER – Stadttheater Klagenfurt; Regie: Aron Stiehl
2021 VICTOR / VICTORIA – Staatstheater Mainz; Regie: Erik Petersen
2021 MY FAIR LADY – Theater Magdeburg; Regie: Erik Petersen

CHOREOGRAPHIE – MUSIKTHEATER (Auswahl):
2021 JESUS CHRIST SUPERSTAR – Theater St. Gallen; Regie: Erik Petersen
2020 SUNSET BOULEVARD *) – Bühne Baden; Regie: Andreas Gergen
2020 YOUNG FRANKENSTEIN *) – Theater Bonn; Regie: Jens Kerbel
2019 DIE SCHÖNE HELENA – Theater St. Gallen; Regie: Ansgar Weigner
2019 DIE LUSTIGE WITWE – Staatstheater Saarbrücken; Regie: Aron Stiehl
2019 WEST SIDE STORY – Theater Bonn; Regie: Erik Petersen
2019 CARMEN – Musicalsommer Winzendorf; Regie: Erik Petersen
2019 ANATEVKA – Theater Magdeburg; Regie: Erik Petersen
2019 KISS ME, KATE – Staatstheater Darmstadt; Regie: Erik Petersen
2018 DIE CSÀRDÀSFÜRSTIN – Staatstheater Saarbrücken; Regie: Erik Petersen
2018 DIE DREI MUSKETIERE – Musicalsommer Winzendorf; Regie: Andreas Gergen
2018 EINE NACHT IN VENEDIG – Theater Magdeburg; Regie: Erik Petersen
2017 FOOTLOOSE – Staatstheater Darmstadt; Regie: Erik Petersen
2017 MY FAIR LADY – Oper Chemnitz; Regie: Erik Petersen
2017 ZORRO – Musicalsommer Winzendorf; Regie: Andreas Gergen
2016 EVITA – Staatstheater Darmstadt; Regie: Erik Petersen
2014 ESTELLE – Ronacher; Regie: Ferdinando Chefalo
2012 Disney’s ALICE IM WUNDERLAND – Wiener Stadthalle; Regie: Norbert Holoubek
2012 Disney’s ALADDIN jr. – Wiener Stadthalle; Regie: Rita Sereinig
2011 SIE SPIELEN UNSER LIED – Stockerau Open Air Festival; Regie: Gabriel Barylli
2007 HIGH SCHOOL MUSICAL – Wiener Stadthalle; Regie: Werner Sobotka

*) Auf Grund der behördlichen Verordnungen zur Bekämpfung des Corona Virus (Covid-19) musste die Produktion abgesagt werden bzw. wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Chorleitung: Bernhard Schneider

Bernhard Schneider war in der „Neuen Oper Wien“ Mitbegründer, Chorleiter, Studienleiter und Dirigent. Dort war er ebenso für die Choreinstudierung der österr. Erstaufführung von Benjamin Brittens „Billy Budd“ sowie viele weitere Ur- und Erstaufführungen verantwortlich und dirigierte Opern wie „Greek“ von Mark-Anthony Turnage und zahlreich weitere. Nach seinen Positionen als stellvertretender Chordirektor der Wiener Staatsoper, als Chordirektor der Oper North in Großbritannien sowie des Nationaltheaters Mannheim ist Bernhard Schneider seit 2008 Chordirektor der Oper Graz. Er war bei den Festivals von Lockenhaus, Baden und Salzburg, sowie beim KlangBogen Wien engagiert und von 1994 bis 2012 Chordirektor der Seefestspiele Mörbisch. Bernhard Schneider trat in zahlreichen Städten in Kanada und den USA auf und dirigierte u. a. das Melbourne-Symphony Orchestra, das Winnipeg-Symphony, das Calgary Philharmonic u.v.m.

Orchester: Junge Philharmonie Brandenburg

Rund 25 Jahre nach ihrer Gründung zählt die Junge Philharmonie Brandenburg, das Landesjugendsinfonieorchester des Bundeslandes, zu den besten Nachwuchsorchestern Deutschlands und begeistert das Publikum regelmäßig mit ihren sinfonischen Programmen. Die Orchestermusiker, die sich zum Großteil aus dem Spitzennachwuchs der Brandenburger Musikschulen rekrutieren, sind zwischen 13 und 23 Jahren alt, ständiger Dirigent ist der Flensburger GMD Peter Sommerer.

Für die Musiker, die sich drei- bis viermal im Jahr zu intensiven Probenphasen treffen, ist die Zeit im Landesensemble prägend. Sie hilft ihnen bei der Entscheidung, ob ein Musikstudium für sie in Frage kommt und bereitet sie auf eine professionelle Musiklaufbahn vor. Die Liste der renommierten Orchester, in denen ehemalige Mitglieder der Jungen Philharmonie Brandenburg spielen, ist lang und umfasst neben vielen anderen das Orchester der Komischen Oper Berlin, das der JPB als Pate verbunden ist. Viele der Registerprobenleiter, die in den Probenphasen die Nachwuchsmusiker anleiten, stammen aus den Reihen des renommierten Opernorchesters.

Schirmherr ist der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Dr. Dietmar Woidke, gefördert wird die Junge Philharmonie vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Dokumentiert wird die künstlerische Entwicklung der Jungen Philharmonie durch beachtenswerte Rundfunkaufnahmen und CD-Einspielungen.

Zahlreiche Konzertreisen führten das Orchester in den vergangenen Jahren nach China, in den Nahen Osten, nach Österreich, Indien und Mittelamerika. Internationale Solisten wie David Orlowsky, Daniel Barenboim, Marlis Petersen oder Claudio Bohorquez und Dirigenten wie Yoel Gamzou, Sebastian Weigle, Julia Jones, Peter Keuschnig und Georg Fritzsch musizierten mit den Brandenburgern.

Seit 2006 ist die Junge Philharmonie Brandenburg ständiges Festivalorchester beim JOPERA auf Schloss Tabor in Österreich. Im Zentrum des Festivals steht in jedem Jahr eine aufwändige Opernproduktion. Im Sommer 2021 steht die Operette Die lustige Witwe in Österreich auf dem Spielplan.

www.junge-philharmonie-brandenburg.de

Besetzung

SISSY: Valerie Luksch

Valerie Luksch wurde in Wien geboren und wirkte schon als Kind an der Volksoper Wien als Mitglied des Kinderchors in vielen Produktionen mit. An der Theaterakademie August Everding in München schloss sie ihr Studium ab und gastierte mehrmals am Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz, sowie dem Theater St. Gallen, wo sie unter anderem in den Musicals „,Jesus Christ Superstar"', „On the Town" und „My Fair Lady" auf der Bühne zu sehen war. 2018 übernahm sie die Rolle der Chava in dem Musical Anatevka beim Operettensommer Kufstein. Im Jahr darauf spielte sie die Magnolia in „Show Boat" am Stadttheater Baden. Weitere Engagements umfassten Rollen wie Tuptim in „ The King and I", Irene Molloy in „,Hello Dolly" am Stadttheater Baden u.v.m. 2021 übernahm sie die Rolle der Maria in „West Side Story" bei den Seefestspielen Mörbisch.

FRANZ JOSEPH: Phillipp Laabmayr

Phillipp Laabmayr wurde 1996 in Salzburg geboren. Schon während seiner Schulausbildung interessierte er sich für die Bühne und hatte mehrere Auftritte u.a. in seinem Heimatdorf Henndorf a.W., wo er Mitglied des hiesigen Theatervereins war. Nachdem er die Matura 2016 (mit Erfolg) bestand zog er nach Wien um ein kleines bisschen Politikwissenschaft zu studieren und nebenher an Schauspielschulen vorzusprechen. Von 2017 bis 2021 besuchte er den Studiengang Schauspiel an der MUK Wien. Währenddessen war er in den Produktionen „Randale und Liebe“ (R: Frank Panhans und Constance Cauers) im Volx Margareten und beim Hin&Weg Festival in Litschau sowie bei den Perchtoldsdorfer Sommerspielen 2021 in der Produktion „der zerbrochene Krug“ in der Rolle des Ruprecht zu sehen. Auch im Film konnte er Erfahrungen sammeln z.B. in mehreren Rollen beim ORF oder in der Hauptrolle „Samiel“ im Film „Sekt“ (R: Eric M. Weglehner) der u.a. zum Moscow International Filmfestival und zur Diagonale 2020 eingeladen wurde.

SOPHIE: Isabel Weicken

Abgeschlossenes Studium der Pädagogik für bildende Kunst, danach Schauspielausbildung an der Folkwang Universität. Erstes Engagement Stadttheater Heidelberg, danach Stadttheater Bremen.  Engagement ans Theater an der Wien. Dort spielte sie u.a. die Velma Kelly in dem Musical „Chicago“. Sie war die erste deutschsprachige Evita in der Original Broadway Inszenierung von Harold Prince und spielte diese Rolle in Wien, Berlin und München. 22 Jahre war sie festes Ensemblemitglied des Wiener Volkstheaters und war dort in großen klassischen und modernen Rollen zu sehen. Dazwischen immer wieder Abstecher ins Musical und Gastverträge in Berlin und München. Deutschlandtournee der Burgtheaterproduktion „Der Leibgardist“ von Molnar mit Michael Heltau.  Volksoper: u.a. Die öffentliche Meinung in „Orpheus in der Unterwelt“, Frau Pusebach in „Frau Luna“ von Paul Linke, Kurt Weil Gala. Soloprogramme mit eigenen Liedern in Berlin (Olympia Hall ), Moskau (Tsereteli Museum). Mallorca, Salzburg (Schloss Leopoldskron). Sie schreibt Gedichte und Kinderbücher und hat jetzt ihr erste Hörbuch veröffentlicht.

MAX IN BAYERN: Oliver Huether

Oliver Huether ist seit mehr als 30 Jahren freiberuflicher Schauspieler, Sänger und Sprecher. In Wien spielte er in der freien Szene als auch am Theater der Jugend. Seit über zehn Jahren ist er am Theater in der Josefstadt Ensemblemitglied. Bei der letzten Regiearbeit von Helmuth Lohner spielte er an den Kammerspielen in “Schon wieder Sonntag”. Im Sommer war er u.a. in Stockerau wo er als Georges in “La Cage aux Folles”, in Kitzbühel in „Kunst“ und in „Shakespeares sämtliche Werke, leicht gekürzt“ mitwirkte. In Weitra verkörperte er “Cyrano der Bergerac” und in Retz und in Kottingbrunn war er der “Jedermann”. Im Fernsehen war Oliver Huether in diversen Serien zu sehen, sowie als Moderator der Liveshow “Österreich sucht den Comedystar” und in über 60 Folgen der Newscomedy “Das Letzte der Woche”. Danach präsentierte er “absolut genial”. Im Kino sah man Oliver Huether in der Politsatire “Todespolka“.

LUDOVIKA: Annette Kuhn

Annette Kuhn debütierte mit 22 Jahren als Solistin am Staatstheater Stuttgart, wo sie in den folgenden 6 Jahren Partien ihres lyrischen Mezzofaches sang. Opernpartien an der National-/Staatoper Prag, den Wiener Festwochen u.v.m. folgten. Sie arbeitete mit namhaften Regisseuren, wie z.B. Ruth Berghaus, Harry Kupfer, John Dew, Guy Montavon. Sie war Gast auf vielen Konzertpodien, u.a. Alte Oper Frankfurt, Bregenzer Festspielhaus, Gewandhaus Leipzig, Berliner Philharmonie und sang mit namhaften Dirigenten (Gabriel Ferro/Dennis Russel Davies/Philipp Augin u.v.m.) 1999 wechselte sie ins Musicalfach und debütierte an der Neuen Flora in Hamburg als Mdm. Giry in „Das Phantom der Oper“. Weitere Produktionen folgten im Musicalpalast Frankfurt, im Musical Dome Köln, am Capitol in Düsseldorf u.v.a. 2017 gründete Sie ihr Trio Soloprojekt „Acoustic Boulevard“.

HELENE: Loes Cools

Die belgische Sopranistin studierte in Rotterdam und in Wien und absolviert den Universitätslehrgang Klassische Operette bei Wolfgang Dosch an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien. Als Solistin konzertierte sie mit dem Antwerps Kathedraalkoor, dem Schütz-Monteverdiconsort, Il Giardino Armonico und Merano Academy. Sie sang die Rollen der Oriana in Amadigi, Zelmire in Der betrogene Kadi, Marie in Der bekehrte Trunkenbold und Annina in Eine Nacht in Venedig. Sie war bereits als Marzelline in Fidelio, Blonde in Die Entführung aus dem Serail und Violetta in La Traviata in Kinderproduktionen der Bühne Baden zu sehen. Im Sommer 2021 debütierte sie als Komtesse Stasi in Die Csárdásfürstin beim Lehár Festival in Bad Ischl. Derzeit singt sie als Stipendiatin für Vita Activa verschiedene Operetten- und Wienerliedkonzerte in ganz Wien.

PRINZ VON THURN UND TAXIS: Christoph Gerhardus

Christoph Gerhardus, geboren 1994 in Wien, startete seine musikalische Karriere bei den Wiener Sängerknaben. Ab 2013 studierte er Gesang, an der Kunstuniversität Graz. Er nahm an ERASMUS teil und studierte am RNCM in Manchester und an der HfMT Hamburg. Seinen Master in Gesang schloss er bei Arnold Bezuyen an der KUG ab und studierte Operette an der MUK in Wien bei Wolfgang Dosch. Neben einigen Produktionen an der KUG, wie „La Clemenza di Tito“ (Publio) und „Les Dialogues des Carmelites“ (Thierry, Erster Offizier) war Christoph auch an der Oper Graz bei „Opern der Zukunft“ (2018), im „steirischen herbst“ in „Consumnia“ (2019), „Conversations: I don’t know that word yet“ (2021) und im TAG in Wien in „Die Fledermaus“ (Gabriel von Eisenstein) zu hören.

PETER, GRAF RADETZKY, WACHPOSTEN: Günther Wiederschwinger

Günther Wiederschwinger, geboren in Villach, noch während der Schulzeit erste Stücke an der Studiobühne Villach, nach der Ausbildung an der Volkstheater-Schauspielschule Engagements in Baden, Basel, Wald4tler Hoftheater, Donaufestival, seit 1990 am Volkstheater Wien.

Diverse Produktionen in Film und Fernsehen.

BARON HRIDLICKA: Kurt Hexmann

Der Wiener Schauspieler trat nach seiner Ausbildung an der Schauspielschule Krauss auf zahlreichen Bühnen seiner Heimatstadt und in den Bundesländern auf – Gastspiele führten ihn bis an die Elfenbeinküste. Er erspielte sich ein breites und vielschichtiges Repertoire in Produktionen von Andre Heller bis Jack Unterweger. In Axel Corti`s „Blassblauer Frauenschrift“, sowie in „Tatort“, „Soku Donau“, u.v.m., war er ebenso zu sehen. Seit Beginn seiner Theaterlaufbahn spielt Kurt Hexmann bei Sommerfestivals in: Perchtoldsdorf, Laxenburg, Stockerau, Parndorf und Bad Ischl.

Seit 2005 verbindet ihn eine intensive, produktive Zusammenarbeit mit Helmut Korherr; was mit „Kaiser Josef und das Bierhäuselmensch“ begann, führte bis zum Einpersonenstück „Maria Montessori – Ungeschminkt“ und vielen unterschiedlichen Lesungen und literarischen Menschenbildern, wie W.A. Mozart, Kronprinz Rudolf, Erzherzog Johann und Franz Liszt.

OBERST VON KEMPEN: Peter Kratochwil

Peter Kratochvil spielte in zahlreichen Großproduktionen der Vereinigten Bühnen. Darunter den Harry in „Mamma Mia!“, sowie Rollen in den Uraufführungen Besuch der alten Dame, Schikaneder und Bodyguard. Weiters spielte er den Yvan in „Kunst“, den Gustl in „Land des Lächelns“ und den Alfred in „Die Fledermaus“. Er erhielt Auszeichnungen für seine Wienerlied- und Operetten-Interpretationen und trat im Sommer 2020 in der Revue Freunde das Leben ist lebenswert als Solist bei den Herbsttagen Blindenmarkt auf. Mit „Hochzeitsnacht im Paradies“ legte er beim Schlossfestival Wilfersdorf sein erfolgreiches Regiedebüt ab, es folgten „Die Gigerln von Wien“ sowie die österreichische Erstaufführung der „Reigen“-Interpretation von Michael John Lachiusa „Hello, Again!“ mit Studierenden der MUK Privatuniversität.

ILONA VARADY: Stefanie Gygax

Stefanie Gygax erhielt schon als Kind eine Ausbildung in Ballett, Jazz- und Moderndance, sowie Klavier- und Gesangsunterricht. Nach der Musik-Matura führte ihr Weg nach Wien an die Highschool of Performing Arts. Darauf folgte Gesangsstudium bei Ruth Rohner, Meisterkurse bei Gabriele Lechner und an der Bavarian Opera Academy. Sie absolvierte den Opernkurs am Opernstudio Biel bei Alessandra Althoff-Pugliese (Gesang) und Mathias Behrends (Regie). Stefanie Gygax hatte Gastengagements bei den Festspielen Stockerau und am Stadttheater Fürth, sang in „Die Fledermaus“ am Theater Schönbrunn, bei “Some like it hot“ Seespiele Brunnen und einige mehr. Seit 2012 ist die Sopranistin im klassischen Fach zu hören: Sie sang Adele in „Die Fledermaus“ bei den Schlossfestspielen Nagold, Franzi in „Wiener Blut“ beim Operettensommer Zug u.v.m. Sie erhielt 2019 von der Haiku Stiftung ein Stipendium, kehrt 2022 als Lyrischer Spinto Sopran zurück und beschreitet nun mit dem Artist Management von Verena Keller und dem Gesangscoach Ivan Konsulov neue Wege.

PETZELSBERGER: Markus Störk

Markus ist in einem Dorf bei Konstanz am Bodensee aufgewachsen und bekam schon früh eine musikalische Ausbildung von Ulrike Brachat. Er schloss 2022 sein Bachelorstudium in Musikalischem Unterhaltungstheater an der MuK ehem. Konservatorium Wien ab.

Nach Auszeichnungen wie dem Kulturförderpreis des Lions Club Singen 2017 und einem 2. Preis der Kategorie Chanson beim 49. Bundeswettbewerb Gesang Berlin 2021, hatte er bisher unter anderem Engagements als „Klaus Zettel“ in „Ein Sommernachtstraum“ beim Theaterkollektiv Schrott und Rüssel, „Jupiter“ in „Orpheus in der Unterwelt“ am Rabenhoftheater Wien oder „Hans“ in „Into the Woods“ an der Semperoper Dresden.

FRITZ KREISLER: Piotr Plawner

Piotr Plawner gehört zu den kreativsten und begabtesten Geigern seiner Generation. Er hat bei bedeutenden Wettbewerben den ersten Preis errungen: u. a. beim Internationalen Wieniawski Wettbewerb sowie beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München. Er tritt solistisch in vielen wichtigen Musikzentren, u.a. in Tivoli, Châtelet, Schauspielhaus (Berlin), Herkules Saal (München), Liederhalle (Stuttgart), Palau de la Música Catalana, Teatro Monumental und Concertgebouw. Seit 2005 arbeitet er zusammen mit K. Zimerman. Plawner hat außerdem für den BR, WDR, SDR, SWR, ORF, DRS, TVE und das holländische Fernsehen eingespielt. In Kattowitz und Capella Bydgostiensis in Bromberg ist er Künstlerischer Leiter vom Schlessischen Kammerorchester.